Banana Pi – FTP-Server einrichten

An dieser Stelle wird es jetzt mal ganz einfach: Man braucht nämlich gar nichts tun!

In dem Paket OpenSSH, das in nahezu allen Linux Distributionen standardmäßig mit installiert ist und das dafür sorgt, dass man sich per SSH bei seiner Banane einloggen kann, ist nämlich schon ein SFTP-Server mit drin. SFTP = Secure File Transfer Protocol, also ein verschlüsseltes FTP-Protokoll.

Das heißt, Nutzer, die auf dem Banana Pi eingerichtet sind, können sich mit einem FTP-Client wie beispielsweise FileZilla sofort mit der Banane verbinden. Man muss nur drauf achten, dass man als Protokoll „SFTP“ angibt.

Es ist also eigentlich in den allermeisten Fällen völlig unnötig, einen extra FTP-Server aufzusetzen. Wer nur bequem per FTP Dateien mit dem BPi austauschen möchte, ist mit dieser Lösung bestens bedient.

Wer keine Lust auf einen FTP-Client hat, kann unter Linux auch einfach den Dateimanager seiner Wahl benutzen. Die beherrschen auch alle das SFTP-Protokoll. Dazu gibt man in der Adresszeile einfach

sftp://[username]@[IP-Adresse] 

ein. Danach wird das Passwort abgefragt und schon kann man auf die Dateien seines Servers zugreifen.

Windows braucht dazu mal wieder Extra-Software wie Swich oder WinSCP.
Dann ist es aber auch unter Windows möglich, seine Banane über das SFTP-Protokoll als Netzlaufwerk einzubinden, Dateien zu bearbeiten oder per Drag’n’Drop hin und her zu kopieren.

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